Unsere Leistungsvereinbarung für den Zeitraum 2021–2024 nennt elf Zielgruppen, die im Bereich Digitalisierung und Bildung im Fokus stehen. Sie berücksichtigt damit die aktuellen strukturellen Veränderungen und fördert die Zusammenarbeit. Denn die mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen im Bildungssystem sind mit anderen Politikbereichen vernetzt und überschreiten unsere nationalen Grenzen.

Mit bereichsübergreifenden Themen wie Informations- und Rechtssicherheit, digitale Identität oder Datennutzung sind wir auf nationaler und auch auf internationaler Ebene ein vollwertiger Ansprechpartner für institutionelle und private Akteure der Digitalisierung. Kennen wir die relevantesten Zielgruppen, ihre Bedürfnisse und Anforderungen, können wir gleichermassen explorativ und antizipatorisch arbeiten. Diese Herangehensweise ist entscheidend, um Grundlagen zu schaffen, damit das Bildungssystem seine Governance-Strukturen anpassen kann, aber auch um Innovationen beim Lehren und Lernen zu begünstigen, die sowohl Herausforderungen als auch Potenziale der Digitalisierung berücksichtigen.

In einer Zeit, in der die dezentrale Blockchain-Technologie in viele Bereiche, einschliesslich der Bildung, Einzug hält und Bund, Kantone, Städte wie auch Gemeinden ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Digitalen Verwaltung Schweiz verstärken, stellt sich eine zentrale Frage: Wie wirkt sich dies auf das Ökosystem «Digitalisierung und Bildung» und auf Fragen der Governance aus? Dieses Thema, das zwischen der Dezentralisierung der Infrastruktur und einer neuen Art und Weise, wie ein Governance-Modell konzipiert werden kann, verfolgen wir weiterhin.

 

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