Im Juni 2021 beauftragte uns die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) und das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) mit der Entwicklung einer schweizweiten Datennutzungspolitik für Volksschule und Sekundarstufe II. Unsere Erkenntnisse dieses Auftrags münden in dem fachlichen Bericht «Datennutzungspolitik im Bildungsraum Schweiz. Entwicklungsansätze für eine kohärente Umsetzung». Im Bericht zeigen wir auf, wie eine künftige Datennutzungspolitik im Rahmen des existierenden Datenschutzes für einen sicheren und angemessenen Umgang mit Daten im Bildungswesen gelingt und die gezielte Nutzung von Daten ermöglicht werden kann. Die Erziehungsdirektorinnen und -direktoren nahmen den Bericht an der Plenarversammlung vom 26. Juni 2025 zur Kenntnis. 

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Thematische Schwerpunkte

Der Bericht ist in sieben thematischen Entwicklungslinien strukturiert. Diese geben die groben Stossrichtungen der vorgeschlagenen Datennutzungspolitik vor:

  • Digitale Selbstbestimmung und digitale Identität im Bildungsraum gewährleisten
  • Datenkompetenz gezielt aufbauen und Datenkultur etablieren
  • Schlanke Applikationsprüfungen ermöglichen
  • Datennutzung und Datenschutz frühzeitig bei der Beschaffung berücksichtigen
  • Mehrfach- und Sekundärnutzung von Bildungsdaten fördern
  • Potenziale von algorithmischen Systemen und KI in der Bildung rechtskonform und kontrolliert nutzen
  • Datenbasierten Entwicklungen aktiv begegnen und Innovation fördern

Auf dem Weg zu einer kohärenten Datennutzungspolitik im Bildungsraum Schweiz bietet unsere Auslegeordnung mit 51 konkreten Massnahmen innerhalb der thematischen Entwicklungslinien Orientierung und Unterstützung. Die konsequente Umsetzung dieser Massnahmen trägt dazu bei, die gezielte und bewusste Nutzung von Daten zu fördern und damit einen klaren Mehrwert für das Bildungssystem zu schaffen.

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